Vier Erbacher Judoka wollten ihr Können mit insgesamt 693 Teilnehmern aus 21 Nationen unter Beweis stellen.

Am Samstag ging Anton Popp bei den Kadetten in der Klasse bis 81 kg mit 41 Kämpfern auf die Matte. Mit perfekten Wurftechniken marschierte er durch die Hauptrunde. Hierbei hatten die Athleten aus Dänemark, Niederlanden und Australien keine Chance ihn zu stoppen. Im Halbfinale konnte der Kanadier Kryvytskyi nach 2 Minuten besiegt werden. Beim Finale gegen einen weiteren Konkurrenten aus Kanada wertete die Schiedsrichterin mit drei shido gegen Anton Popp, sodass letztlich eine glänzende Turnierleistung mit Silber belohnt wurde.

Als Junioren reisten drei Erbacher Judoka an. Mark Zeiss erkrankte auf der Fahrt und hatte damit das Nachsehen.

Antons Bruder Dimitrij traf im ersten Kampf auf den belgischen Nationalkämpfer Decorte, der ihn in die Trostrunde schickte. Hier fand er zu seiner alten Form zurück und heimste Siege über Mitbewerber aus den Niederlanden, Deutschland und Brasilien ein. Erst ein Athlet aus Aserbaidschan beendete den Weg zur Bronzemedaille. Bei diesem hochkarätig besetzen Turnier konnte er mit einem 7.Platz von 61 Startern noch einen respektablen Erfolg verbuchen.

Daniel Udsilauri hatte bereits 2019 in der U18 und im vergangenen Jahr bei den Junioren den Titel geholt, entsprechend motiviert ging er in seinem letzten Juniorenjahr auf die Bremer Tatami. Mit Siegen über Mamadzada aus Aserbaidschan und Santos aus Brasilien sicherte er sich den Einzug ins Finale. Auch der Kronshagener Nikita Nikitenko vermochte es nicht Daniel den dritten Sieg bei den Bremen Masters zu nehmen.

Einmal Gold, einmal Silber und ein guter 7. Platz brachte das Erbacher Judo-Team in Bremen erneut zum glänzen.